Eine Frau hält viele bunte Einkaufstaschen in den Händen.

Glück durch Konsum?

In Gesundheit für die Seele, Weltgeschehnisse & Auswirkung by Matthias A. Exl22 Kommentare

Wer kennt das nicht: tagein, tagaus erlebt man sein eigenes Leben in der Ich-Perspektive, bestreitet den Alltag mit seinen Aufgaben, verdient sein Geld mit Arbeit und freut sich auf Freizeit und kleine Vergnügungen. Das verdiente Geld will in den Umlauf gebracht werden, um oftmals für scheinbar Glück erzeugende Momente ausgegeben zu werden. Momente der Ruhe werden mit Aktivität gefüllt und dennoch bleibt im tiefen Inneren ein Gefühl von Leere, ein Gefühl von fehlender Essenz im eigenen Leben, dem man zu entkommen versucht. Funktioniere ich nur oder lebe ich schon?

Immer mehr Menschen wird in den letzten Jahren bewusst, dass das vom Marketing großer Firmen versprochene Glück wenig Bestand hat. Sehr kurz nur scheint das empfundene Glück an z.B. einem neuen Auto oder an neuer Kleidung anzuhalten. Strategie Eins ist das kurzweilige Glück sofort mit einem neuen Objekt zu ersetzen, eine Art Konsum-Wunschkaskade wird im Gehirn freigesetzt, die uns suggeriert, glücklich sind Sie, wenn "Sie haben". Wenn Sie was haben? Mehr Kleidung oder mehr Luxusartikel? Ebenso versuchen die Menschen ihr Glück in anderen Menschen zu finden - mein Mitmensch ist dann für mein Glück oder Unglück verantwortlich. Im alternativen Bereich spiegelt sich diese Tendenz in der "Wünsch dir was" oder "Manifestiere es dir" Mentalität wieder. Selbst Spiritualität wird zum Konsumgut, welches suggeriert, alles zu bekommen, was das "Ich" begehrt.
Kann diese Strategie zu Glück führen? Die Fehlerhaftigkeit des Gedankenganges ist sehr leicht zu verdeutlichen: in einer Welt, in der Ihnen jeder Wunsch sofort erfüllt würde - wie lange wären Sie glücklich? Versuchen Sie sich vorzustellen: Sie können alles haben. Alles was Sie sich wünschen, geschieht sofort oder in kurzer Zeit. Wann hätten Sie genug? Und was geschieht, wenn Sie eine Zeit lang alles erhalten hätten? Wer diesem Gedanken folgt, wird wahrnehmen, dass auch hier sich Leere einstellen würde, die Essenz im eigenen Leben komplett verloren gegangen wäre.
Wo also ist das Glück zu finden, wenn nicht in all den Dingen, die ich gerade in meinem Leben so eifrig betreibe? Diese Frage führt die meisten Menschen zu Strategie Zwei: Ich beginne zu suchen.

Die Suche nach Glück

Der Beginn der Suche nach dem Glück beginnt bei manchen intuitiv, bei anderen wiederum strategisch: Es wird vielleicht Lektüre konsumiert, oder erfahrene Menschen werden aufgesucht. Die Motivation zur Suche nach Glück ist oftmals die empfundene Leere oder Probleme im eigenen Leben. Für die Suchenden unter den Lesern ein kleiner Tipp: ein spiritueller Markt ist in der heutigen Zeit ebenso real geworden, wie Vermarktungsstrategien, die auf der Suche nach Suchenden sind. So gilt es Spreu von Weizen zu trennen, doch nach welchem Kriterium? Die Suche sollte mich - wenn diese im Außen stattfindet - zu Quellen der Erfahrung führen, nicht die des Wissens. Ich begebe mich also in ein Umfeld zu etwas oder jemanden, der die Antwort auf meine Frage kennt. Was war meine Frage noch einmal? Richtig! Die Leere in meinem Leben und wie finde ich dauerhaftes Glück. Wer jemanden oder etwas findet, der oder das mit jeder Phase der Existenz wahres erlebtes Glück in allen Lebenslagen verkörpert, hat einen guten Anhaltspunkt gefunden. Nehmen wir an, die Quelle der Glückserfahrung findet sich in Form eines Menschen: was könnte mir so ein Mensch geben? Wir hoffen Glück oder zumindest den Schlüssel zu der Tür, die aus Leere heraus zum Glück führt!

Über das Finden: der Schlüssel zum Glück

Was haben alle Menschen, die Glück gefunden haben gemeinsam? Wir sprechen hier nicht von scheinbaren Glück, welches in Hochglanzbroschüren Millionären unterstellt wird: vielmehr sprechen wir von einem Strom von Glückseligkeit, welche gepaart mit Dankbarkeit über das eigene Sein tagein, tagaus vorhanden ist. Der gemeinsame Nenner ist, dass glückliche Menschen von äußeren Einflüssen nicht aus der Bahn geworfen werden. Sie können sich an den kleinsten Dingen erfreuen und verzweifeln nicht, wenn sie etwas verlieren, was für viele unvorstellbar wäre. Beim Verlust kann es sich sowohl um Menschen als auch um Dinge handeln.

Was haben diese Menschen also gefunden, dass sie wesentlich besser mit Verlust, Angst oder Schmerz umgehen können?

Die Antwort auf die Leere in mir ist die Leere in mir - wendet sich der Blick ab von der Leere und richtet sich suchend nach Außen - auf die Dinge und Spielarten der Illusion und Konsumgesellschaft - laufe ich der Leere davon. Und werde immer wieder schmerzlich an diese erinnert. Kein Ding, keine Erfahrung im Außen scheint es möglich zu machen, die innere Leere zu vergessen.
Wendet sich der Blick ab vom Außen nach innen, hin zur Leere, öffnet sich ein Portal zu einer neuen Existenz. Dieser Prozess nennt sich Selbstfindung - das Finden des Selbst, des Atman, dem göttlichen Prinzip in mir. Es bedeutet, dass die göttliche Natur in jedem von uns gleichermaßen wirkt. Die Augen des Selbst kennen keine Trennung, sie kennen keinen Schmerz. Die Augen des Selbst erleben Ruhe, Stille und Hingabe, sind unberührt vom Schauspiel, das die Täuschung, welche wir Realität nennen, bietet. Die Augen des Selbst existierten jenseits der Täuschung.
All diese Beschreibungen sind aber nur ein dürftiges Bild für etwas Unbeschreibliches - so als ob ich versuchen würde, hier den Duft eines Parfüms zu erklären. Die Erfahrung der Einswerdung ist erreichbar - für jeden Menschen, ja, auch für Sie! Das Selbst wirkt nicht in Einem mehr oder im Anderen weniger, es war und ist in Heiligen gleich vorhanden wie bei den größten Schlächtern der Geschichte der Menschheit. Der Unterschied besteht nur darin, dass sich "Heilige" der wahren Natur bewusst geworden sind - durch Mut sich dem Blick nach innen zu widmen.

Wie finde ICH nun das Glück im Inneren?

Für viele fühlt es sich nun an, wie von einem Kuchen zu hören, diesen fast riechen zu können, doch die Frage bleibt: wie esse ich diesen nun?

Die Antwort darauf lautet: setzen Sie den "Blick nach innen auf das Selbst" an erste Stelle in Ihrem Leben. Akzeptieren Sie die Angst, die damit verbunden sein mag. "Wer bin ich?" lautet die zentrale Frage. Der Blick auf das Sein oder wie auch immer wir diesen Ort benennen, führt heraus aus der Illusion der Getrenntheit und Leere verwandelt sich in Fülle. Werden Sie ruhig, versuchen Sie nicht so krampfhaft eine Rolle im Außen zu erfüllen. Ja, es kann eine Zeit der Veränderung bedeuten.  Seien Sie bereit, Ihre Rolle(n) in dem Schauspiel, welches sich Leben nennt, loszulassen, aufzugeben, sich hinzugeben, um den Blick direkt in die Angst machende Leere im Inneren zu richten. Denn diese Leere ist in Wahrheit Unendlichkeit - unendliche Weite, die beim Wegsehen nach außen bedrohlich scheint, da Sie den momentanen Kurs konstant in Frage stellt. Beim Hinsehen jedoch wandelt sich das Bedrohliche in pure Essenz des Seins, allumfassend und alles verbindend.
Ja, die meisten Menschen laufen konstant vor dem Glück des Seins, vor der wahren Größe und Schönheit davon, um sich mit Krümeln des Kuchens im Außen zu begnügen. Diese Bemühungen im Außen bringen wenig und schaffen oft Enttäuschung, da wir einer Täuschung - der Illusion - erlegen sind. Auf diese Art kommt man dem Ziel keinen Schritt näher, kein Geld, kein Status, keine Macht kann die Erfahrung im Selbst erkaufen. Kein Wünschen oder Manifestieren, das nach Außen gerichtet ist, bringt mich dem Ziel näher. Kein Geschwatze oder sinnloses Gerede bringt Sie weiter. Im Gegenteil! Lernen Sie zu sein, lassen Sie jede Form von Selbstgerechtigkeit, Unmut und Hass los! Arbeiten Sie durch Loslassen daran, präsent zu sein, den Blick nach Innen zu richten. Wenn Sie Ihr krampfhaftes Bemühen im Außen aufgegeben haben, jedem Drang, das Außen von Ihrer Wahrheit überzeugen zu müssen, losgelassen haben, sich ergeben haben, begeben Sie sich in die Hände des wahren Seins, welches Sie liebevoll wärmen und führen wird.
Und immer mehr existiert für Sie am Weg kein "Ich" und "Du", kein "mein" und "dein" mehr, vielmehr erleben Sie das Glück des Seins, immer freier von der Auswirkung der Täuschung, die viele "die" Realität nennen. Wenn Sie in der Nacht einen schlimmen Alptraum erleben, ist dieser für Sie real und Sie leiden. Erwachen Sie in der Früh, sind Sie sich des Traumes bewusst und sind unberührt von dem Bär, der Sie vielleicht eben im Traum verfolgt hat.
Wachen Sie auf, erkennen Sie den Traum Ihres Lebens und werden immer unberührter von dem Schauspiel, das es bietet. Mehr noch, Dankbarkeit wird zum ständigen Begleiter und ersetzt den Teil in Ihnen, der sich früher gerne dem Beklagen hingab.

Auch interessant:  Die ultimative Liste der Lebensregeln zum Glücklichsein

Die einzige Frage, die sich nun noch stellt, ist: laufen Sie der Leere nun weiter davon und verfangen Sie sich in den Spielarten der Illusion oder stellen Sie sich der Leere in Ihnen, die in Wahrheit Fülle und pure Existenz ist? Wachen Sie auf, heute ist Ihr Tag! Beschreiten Sie einen neuen Weg und erkennen Sie Ihre unendliche Größe und Schönheit als zeitloses unendliches Wesen im Hier und Jetzt! All das Glück, das man im Außen sucht und durch Dinge, Situationen und Menschen zu finden meint, um diese Leere im Innen endlich zu füllen, ist also schon längst "kostengünstigst" und näher als nah bereits greifbar für uns da - nämlich in uns selbst….

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Graphische Unterschrift von Matthias Exl

Teile dieses Artikels von Matthias Exl sind vor längerer Zeit in verschiedenen Online Portalen erschienen. Es handelt sich um eine editierte erweiterte Fassung.

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Matthias A. Exl, MBA arbeitete viele Jahre erfolgreich im Ausland in leitenden Positionen internationaler Konzerne. Es folgte eine Phase der Neuorientierung, in der sich Matthias die Frage stellte, ob Geld, Status und Macht tatsächlich glücklich machen können. Im Streben nach Werten und Sinn verlagerte Matthias seine Tätigkeit in den NPO Bereich. Matthias ist Initiator des erfolgreichen Zauberwald Projekts und publizierter Autor (vgl. „Befreie dich selbst! Über die Kunst wahrhaftig zu leben“, 2008). Außerdem arbeitet Matthias als Spezialist für digitales Marketing, freier Journalist, bloggt auf https://befreie-dich-selbst.com über philosophische Themen und ist Gründer von Two Wings und Digicube.

Kommentare

  1. Lieber Matthias,

    Danke für den wertvollen Blogeintrag. Dein Zitat “…jedem Drang, das Außen von Ihrer Weisheit überzeugen zu müssen, losgelassen haben, sich ergeben haben, begeben Sie sich in die Hände des wahren Seins, welches Sie liebevoll wärmen und führen wird.”

    Also rein von der Logik her müsstest Du dann ja eigentlich auch keine Blogeinträge mehr schreiben. Was ist eigentlich Deine Motivation für die vielen Internetaktivitäten? Ich nehme an, das der Unterschied darin liegt, Menschen hilfreich zur Seite zu stehen, um eben DAS zu erfahren.

    Wenn Du/wir die Leere letztendlich in uns finden, ist es dann noch erforderlich, in das Tun der Menschheit aktiv einzugreifen?

    Mit lieben Grüßen,
    Norbert

    1. Author

      Lieber Norbert,
      danke dir für deine wertvollen Zeilen. Die Frage, die sich stellt ist einfach: dient es “mir” oder dient es “anderen”. Ein Beispiel: bin ich angetrieben von “Missionierungsgeist” dient das Schreiben offensichtlich mir während ich verkaufe, dass ich es für andere tue.
      Wahres Dienen geschieht selbstlos, es geht um das Geben um des Gebens willen.
      Wie sieht es bei mir aus? Einmal so und einmal so… Je nach Thematik. Die Selbstreflexionen dienen eindeutig mir sebst und Mitmenschen “beobachten” diese sozusagen. Und wer weiß, manchmal dienen diese dann auch den Mitlesern.
      Wer kann beurteilen, wann es bei mir wie ist? Nur ich, wenn ich in den Spiegel sehe…
      Ist es notwendig Blogeinträge zu verfassen? Wer kann hieraus schon ein Dogma machen. Ja, wenn der Strom es vorsieht, nein, wenn dem nicht so ist. Die Welt ist bunt und vielfältig…
      In Verbundenheit,
      Matthias

      1. Hallo lieber Matthias, eine tolle Antwort !
        Selbstreflexion! Wer kann das schon perfekt?! Manche vielleicht schon, ich Versuchs noch :)….
        Aber abgesehen davon: ein guter Beitrag von dir ” Glück durch Konsum ” ! Danke dafür !
        Herzlichst Susanne

      2. Lieber Matthias,

        Danke für Deine Gedanken… Wenn ich so beim Fenster rausschau, erinnern mich die fallenden Blätter daran, es diesmal sein zu lassen 🙂

        Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag

        1. Lieber Norbert,

          wo immer du gerade bist,liebe Gedanken zu Dir ins Büro ect.

          Weil du über die fallenden Blätter schreibst…..
          Immer wieder fällt mir ein Satz ein,denn mein damals noch Freund (heute mein Mann) einmal sagte,als wir durch eine Allee im Herbst spazierten,und ich auf diese fallenden Blätter aufmerksam machte…..

          Er sagte: Nein, sie fallen nicht, sie schwingen zur Erde!!

          Frag mich nicht WIE erstaunt ich war,er als angehender Geowissenschafter,ein “Poet”???

          EGAL,ES hat mich berührt,und ist für immer in meinem Kopf…………

          Ach,ich kann nur mehr mit Staunen dieses Leben betrachten………..

          hab einen schönen Tag

          herzlich

          Rebekka

          1. Liebe Rebekka,

            Ja, das stimmt absolut. Matthias hat einmal etwas interessantes über die Illusion verdeutlicht. Es spielt jetzt keine Rolle mehr was genau es war, ausserdem habe ich es für mich sowieso schon umgewandelt…

            Also, die “Botschaften” kommen aus der Reflexion heraus und diese manifestieren sich in der Natur, in der Gesellschaft oder sonst wo. Wenn ich also die fallenden (schwingenden) Blätter betrachte, so bewegt sich der Wald (und mit ihm die Blätter) augenscheinlich mithilfe des Windes, mal mehr, mal weniger. In dem Ansatz, meine Antwort für Matthias zu formulieren, fielen besonders viele davon und ich hatte den Eindruck “es reicht”. Matthias hat recht. Es ist vollkommen überflüssig, angesichts dessen überhaupt etwas zu formulieren. In dem Fall wollte ich nur auf meine Beobachtungen aufmerksam machen, aber die Stille hinauszuposaunen muss nicht sein.

            Was dich betrifft, so habe ich dafür aber dieses Beispiel mit den “schwingenden Blättern” bekommen und das ist sehr wertvoll für mich.

            Danke dafür, Rebekka,
            Danke Matthias

  2. Lieber Matthias! Es ist wichtig,Menschen deren Verständnis,noch Zeit braucht,den Weg zu zeigen.Gehen sowie Erkennen,
    kann durch Erfahrung,gelebt werden.Ich danke dir für dein Teilen,da es damit die Sichtweise verändert.Lieben Gruß

    Herzlichst Gerti

  3. Lieber Matthias,

    DANKE erstmal wieder für den Beitrag Glück durch Konsum!!

    Nun, vieles in unserer”Konsumgesellschaft” hat ja den “Anschein” eben nur den “Anschein” das dieses ganze immmer mehr und noch mehr kaufen “glücklich” macht….

    Doch Glück ist eben an kein GUT der Welt gebunden, und damit nicht greifbar….

    Weil ES für jeden Menschen etwas anderes ist…..

    Natürlich kann man ES nie einhalten oder mit irgendeinem Geld der Welt kaufen,weil es so viele verschiedene Gesichter hat…..

    MEIN GLÜCK sind immer die vielen Begegnungen die ich in meinem Leben habe, mit den unterschiedlichsten Menschen….In meinem Beruf hatte ich das Glück schon unglaublich viel von Patienten zu lernen…..

    Nun,auch ich habe erfahren das mein eigenes Glück bereits in MIR ist und WAR,als ich bereit war es auch zu sehen.
    Was ich an diesem Blog wirklich liebe,ist das viele Mitmenschen ehrlich ihre Eindrücke schildern,schreiben,benennen….

    JA ,ES braucht diesen Blog sicher, denn ich empfinde ihn auch als ein MITEINANDER……..

    Und ein MITEINANDER können wir weltweit gebrauchen….
    Die Achtung und die Toleranz für den anderen,so wie er/sie ist,ohne Wertung oder Verurteilung!!

    Ich persönlich finde ES einfach menschlich, das auch erfahrene “Suchende”,immer wieder Selbstreflexion “betreiben”….. In diesem Strudel,den wir Leben nennen,tut es sehr gut,zu sehen, das DA “draussen”viele Lichter brennen und nicht verlöschen!!
    “Früher” war ich der Ansicht ich muss ganz,ganz viel leisten und DANN,ja dann habe ICH mir das Glück “verdient”…..Seit ich mich von diesem Denkmuster entferne,geht sooo vieles leichter……
    Weniger ist tatsächlich mehr!! Für mich mehr Lebensqualität,schöne Treffen mit Freunden, Zeit für die Familie…..

    Und das macht mich glücklich!!

    in tiefer Verbundenheit

    Rebekka

  4. Lieber Norbert,

    nach einem schönen,langen Familienfrühstück möchte ich dir gerne auf deine Antwort DANKE sagen!!

    Den Satz fand ich ganz treffend formuliert die Stille nicht hinausposaunen”……..DER sagt alles!!!

    einen schönen Tag für DICH

    herzlich

    Rebekka

      1. Lieber Norbert,

        einige “Nebelschwaden” hängen über der Stadt,zumindest in dem Teil von Wien,in dem ich lebe……Doch das hindert mich NICHT dir einen guten,klaren Tag zu wünschen.

        Ja,ich schliesse mich da,dem Beitrag von Gerti Lintner an (übrigens Danke dafür).

        Mit der Geduld ist ES oft nicht so einfach,zumindest ich “kollidiere” da mit anderen Gefühlszuständen…..
        Also ergebe ich mich wieder und übe,übe,übe………….

        Norbert,Gerti

        euch Herzensgrüsse

        Rebekka

  5. Hallo Norbert!
    Haben wir die Geduld,sowie nehmen wir uns Zeit,ein koan zu hinterfragen?Es liegt bereits als Antwort in uns.

  6. Liebe Gerti, liebe Rebekka,

    Das Leben ist ein einziges koan. Für mich ist es ein großer, starker Baum, der das Hauptanliegen darstellt. Er ist das Leben, seine Äste und (schwingenden) Blätter sind die zahlreichen Fragen (und Antworten) auf die Bewegungen und die natürlichen Bedingungen sind seine Herausforderung. Die Stille zu begreifen und zu akzeptieren, während wir den Gezeiten und Reibungen ausgesetzt sind, ist tatsächlich nur mit Hingabe möglich. Vielleicht ist deswegen das Hinterfragen eines koans nicht notwendig, weil Hingabe kein Hinterfragen benötigt.

    Danke. Jetzt hab ich mein Lebenskoan gelöst.

    Lieben Gruss

    1. Lieber Norbert,

      ooohhh ja, das Leben ist ein einziges koan.

      Ich sehe diesen großen,starken Baum,wie er da steht und viele kleine und größere Äste, Wind und Sturm ausgesetzt werden,und manchmal nur ein leiser Hauch durch die Blätter “streift”…………..Und er steht da und “lauscht” und gibt sich hin.

      Dein Bild des Lebens ist wunderschön,der Lebensbaum.

      Momentan gebe ich mich auch wieder vergangenen Geschehnissen “hin”,ja wenn dann wieder mal das “Hinterfragen” bei der Hintertüre “anklopft”,sage ich mir laut, Hingabe,lass alles ziehen,werde ruhig…………..

      Ich bin heute einfach traurig,doch ich weiss,wenn ich wieder still werde,wird mich auch die Ruhe trösten!!

      Ich danke dir und hab einen schönen Tag

      herzlich

      Rebekka

  7. Lieber Matthias,
    Bevor mich mein Weg deinen kreuzen ließ, wusste ich gar nicht, dass es etwas zu suchen gebe. Ich war wie eine Stimmgabel bevor man sie anschlägt, ein kaltes Ding. Dein Wirken hat die Stimmgabel angeschlagen, nicht nur einmal und ich empfinde es so als würden deine Worte, dein Wirken in mir weiterschwingen. Ich lerne, dass ich wunderschön klingen kann……
    In Dankbarkeit
    Sandra

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