Matthias Exl bei einem Spaziergang am Sörgerberg

Ein Leben und Wirken abseits der Esoterik Maschinerie

In Gesundheit für die Seele by Matthias A. Exl18 Kommentare

Drei Jahre der Einkehr und Rückbesinnung abseits des Lebens als spiritueller Begleiter sind für mich vergangen. Drei Jahre, die heilsam und Erkenntnis bringend waren aber eine Frage aufwerfen: gibt es überhaupt einen Weg, Erfahrung zu vermitteln?

Als ich 2014 mein altes Leben verließ und mich auf den Jakobsweg begab, war es auch eine Entscheidung der Einkehr. Ein Jahrzehnt des Selbstfindungwegs hatte am Ende einiges aufgezeigt, was unbearbeitet unter der Oberfläche des Lehrens von alten Weisheiten schlummerte. Einkehr und Rückzug sind in solchen Phasen – für mich zumindest – sehr wichtig. Wenn die Raupe sich zu verpuppen beginnt, wie könnte sie da ihre Gangart des Fressens fortsetzen? Eine neue Lebensphase ist eingeläutet und das Alte ist bereits vergangen. Selbstverständlich hatte ich keine Ahnung, wie lange diese Phase bei mir dauern oder wohin mich diese führen würde und wird. In dieser Zeit versuchte ich gedanklich immer wieder meinen Blog wieder zu beleben. Doch Fakt war: jedes Wort wäre gekünstelt gewesen, jedes Wort wäre lediglich dem schlechten Gewissen entsprungen, etwas tun zu müssen, weil es Menschen von mir erwarten. So versank auch meine Kommunikation nach außen in einen für mich heilsamen Dornröschenschlaf.

Interessanter Weise häufen sich seit geraumer Zeit die Anfragen von Menschen, ob und auf welche Art ich wieder im Selbstfindungsbereich tätig werden würde. Doch dies ist nicht so leicht zu beantworten. Einerseits, weil ich der Führung und dem Spiel des Lebens absolut vertraue und damit weiß, dass ich auf die Zeichen zu achten habe. Andererseits ist es auch eine Frage der Authentizität und die Frage der Sinnhaftigkeit.

Kann Erfahrung weitergegeben werden?

Als ich meine Arbeit mit einem Paukenschlag beendete, setzte ich sehr viel gebündelte Energie frei. Dies war auf mich konzentrierte Energie von Mitmenschen in Form von Erwartungen, Freude, Enttäuschung, Hingabe, Liebe, Hass und vieles mehr. Mit einem Mal war ich als Fokuspunkt für all die Gedanken und Gefühle nicht mehr greifbar. Wie für mich selbst, löste dies auch bei all meinen Bekannten eine Phase der Neuorientierung aus. Das, was ich immer vorgetragen hatte, „bleib ganz bei dir“, entfaltete sich auf heilsame Weise von ganz alleine, nur weil ich verschwand. Der Prozess dabei offenbarte aber auch, dass nur wenige das Gelernte praktisch umsetzten. Ich erkannte, dass ich, wie mancher Arzt, lediglich Medikament verschrieben hatte, um ein Symptom zu lindern, nicht aber geheilt hatte.  Die Folge: Manche sahen sich zu recht bestätigt in ihrer Wahrnehmung der vergeudeten Zeit mit mir, hatte ich es offensichtlich nicht geschafft, nachhaltig Wesentliches zu vermitteln. Für mich stellte sich daher die Frage der Sinnhaftigkeit meines Tuns. Letztendlich geht es nur darum, Impulse vermitteln zu können. Impulse, das Gehörte anzunehmen, sich zu verändern und gleichzeitig nicht von anderen führen zu lassen, sondern eigenständige Entscheidungen zu treffen. Mir wurde klar, dass ich bei sehr vielen als Lehrer versagt hatte und es fraglich ist, ob Erfahrung überhaupt vermittelt werden kann. Ich meine, jeder Mensch kann Erfahrung nur selbst machen, nicht aber diese von einem anderen kopieren oder übernehmen. Ich sehe viel spirituellen Konsum - Selbstfindungsinput wie aus dem Fernseher: konsumieren, fühlen, abhaken und auf das nächste Programm umschalten. Ich weiß nicht, was ich tun kann, was Menschen in jener Art des spirituellen Konsums nicht noch fördern und mich zu einem Teil des Problems oder sogar einem weiteren Verursacher machen würde.

Außerdem gerät man als spiritueller Begleiter automatisch in den Fokus von Menschen und all den gebündelten Energien. Die Wolke von Erwartungen und Hoffnungen auf die Person des Lehrers ist im Nu entstanden und ist für alle Beteiligten höchst problematisch.

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Und genau hier bin ich achtsamer geworden. Solange ich für dieses Problem keine Lösung weiß, arbeite ich, wie jeder andere auch, auf klassische Weise und verdiene mein Brot mit jenen Tätigkeiten. Dies bedeutet nicht, dass ich mich von der Selbstfindungsthematik abgewendet habe – im Gegenteil. Ich fühle mich dieser näher denn je. Doch welche Art des authentischen Ausdrucks abseits der Esoterik-Maschinerie es in Zukunft von mir geben wird, kann ich nicht greifen. Was lässt sich wirklich vermitteln? Wie lässt es sich vermitteln? Und wie hält man dabei die eigene Person im Hintergrund? Für eure Gedanken dazu bin ich sehr dankbar,

Matthias

Graphische Unterschrift von Matthias Exl

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Matthias A. Exl, MBA arbeitete viele Jahre erfolgreich im Ausland in leitenden Positionen internationaler Konzerne. Es folgte eine Phase der Neuorientierung, in der sich Matthias die Frage stellte, ob Geld, Status und Macht tatsächlich glücklich machen können. Im Streben nach Werten und Sinn verlagerte Matthias seine Tätigkeit in den NPO Bereich. Matthias war Gründer der gemeinnützigen und mildtätigen Organisation Herzenssache®, Initiator des erfolgreichen Zauberwald Projekts und ist publizierter Autor (vgl. „Befreie dich selbst! Über die Kunst wahrhaftig zu leben“, 2008). Heute arbeitet Matthias als Spezialist für digitales Marketing, freier Journalist, bloggt auf https://befreie-dich-selbst.com über philosophische Themen und ist Gründer von Two Wings und Digicube.

Kommentare

  1. Hallo Matthias, ich bin dir sehr dankbar für deine offenen Zeilen von heute.
    In einem persönlichen Austausch klärt sich vieles eher, als in einer Mail über whats App Twitter Facebook wie auch immer.
    Aber leider ist das nicht so einfach mal eben von Deutschland nach Österreich zu düsen.
    Was ich nur zum Ausdruck bringen möchte, ist das Erfahrungen grundsätzlich selbst er-lebt erfahren werden wollen. Eine gelebte Erfahrung weiter reichen, ist unmöglich !
    Das es Menschen gibt, die sich an die Esoterik regelrecht ankletten, an die Menschen, die sich als Helfer, Retter für meine Probleme anbieten, das ist sicherlich löblich. In mancherlei Situation für die betreffende Person hilfreich. Aber letzenendes haben wir immer die freie Wahl uns zu entscheiden. Egal ob die Person, die die Erfahrung gemacht hat oder uns einen Rat gibt, ob wir das tun sollen oder nicht.
    Letztlich frage du dich, weshalb du uns Lesern, denen du dich offenbarst, uns deine Lebensgeschichte, deine Selbstfindungsreise öffentlich mitteilst, weshalb du diesen Weg gewählt hast ? Und wieweit du uns weiterhin Einblick in Dein Seelenwohnzimmer gewährst.
    Jedoch verantwortlich machen, das meine Probelme, sollte ich sie haben, du aufgrund deiner Erfahrungen mir abnehmen kannst, das kann niemand denken und erwarten ?! Hallo ?
    Das sind die Baustellen der anderen Menschen. Und deren ureigene Verantwortung deren Leben zu bewältigen. Mit gelebten Erfahrungen und Erkenntnissen.
    Ich wünsche dir viel Kraft , Viele Grüße Pia

    1. Author

      Liebe Pia,
      danke dir für deine Zeilen, denen ich mich vollinhaltlich anschließen kann. Für mich selbst war es eine der Hauptfragen, wieso ich tue, was ich tue. Und über viele Jahre haben sich die Motive gewandelt. Übrig geblieben ist nun eine Motiviation: ich spüre, dass wenn das Leben von nur einem Menschen durch etwas, das ich getan habe bereichert wird, das eigene Leben im gleichen Moment einen tieferen Sinn bekommt. Es ist sozusagen ein Wandel von “Ich” Zentriertheit hin zur Bereitschaft aktiv zu teilen und zu geben… Was sicherlich nicht immer einfach ist 😉 Denn es ist, wie du schreibst: es liegt in der Natur des Menschen Verantwortung übertragen zu wollen und es erfordert (für mich zumindest) Disziplin, diese nicht zu übernehmen…
      Herzliche Grüße aus Kärnten,
      Matthias

  2. Lieber Matthias,
    das ist für mich persönlich das authentischste, was ich von dir in letzter Zeit gelesen habe.

    Ich kann mir das sehr gut vorstellen, das man sich als Suchender gerne an ein Vorbild hängt. Ich habe das auch selber eine Zeit lang gemacht und habe festgestellt, dass man irgendwann wieder auf sich zurückgeworfen wird. Ich habe in der Zeit viele “Lehrer ” gehabt und auch vieles angenommen, aber eigentlich immer nur dann wenn ich es selbst “verstanden ” oder erfühlt habe. Daher denke ich das man Impulse und Denkanstöße geben kann als Lehrer, aber die Erfahrung muss jeder selbst machen um es zu verinnerlichen.

    Ich finde es klasse, wie du dich mit dem Thema und dem Erfolg den du hattest, auseinander setzt und hinterfragst, ob du das in Zukunft wieder so haben möchtest.

    Alles Liebe,
    Moni

  3. Lieber Matthias,
    wir standen auch schon in Kontakt und ich finde es sehr ehrlich, sich und sein Handeln einmal von Zeit zu Zeit zu reflektieren. Ich bin aktuell auch noch auf der Suche, habe noch nicht gefunden. Ich denke aber, dass mir Impulse von außen die Suche oder das Einschlagen eines neuen Weges erleichtern bzw. überhaupt erst ermöglichen. Ich mache für mich aktuell eine schwierige Zeit durch, meine Ego-Gedanken haben mich fest im Griff und lassen mich nicht los. Ich sehe das als Aufgabe, mich intensiver mit meinem Inneren zu befassen und nicht so sehr im Außen zu sein, ohne mein Außen jedoch ganz aus den Augen zu verlieren. Und Menschen wie ich brauchen Menschen wie Dich 🙂
    Liebe Grüße
    Malte Becker

    1. Author

      Liebe Malte,
      herzlichen Dank für deine Zeilen. Bei mir entpuppen sich manchmal genau jene Ego-Gedanken als unangenehm “heilsame” Gedanken, um mir die Chance zu geben nach Innen zu schauen. Als solches handelt es sich manchmal nur um ein Schaf im Wolfspelz, denn nur jene Gedanken sind es, die mich zur Veränderung bewegen können ;). Damit haben diese ihren Sinn und sind ein korrigierendes Werkzeug um den Weg zur Freiheit zu ebnen… Paradox, ich weiß…
      Herzliche Grüße aus Kärnten,
      Matthias

  4. Hallo Matthias,

    Wahrscheinlich bist du mit diesem Artikel mehr Lehrer als du es je warst. Deine Worte zeigen dass auch Lehrer nicht vollkommene oder erleuchtete Wesen sind, zu denen sie viel zu oft gemacht werden. Es verhält sich ähnlich wie gegenüber einem Lehrer an einer Schule in einem bestimmten Fach. Wahrscheinlich rümpfen viele die Nase wenn ein Deutschlehrer zum Beispiel in einem Eltern Brief sich verschreibt und damit Fehler in seinem Lehrfach offenbart. Nur sind Lehrer eben nicht fehlerlos, Gottseidank. Das eigene Ego greift solch vermeintlich entlarvte Fehler eines Lehrers jedoch sehr gern auf um sich an ihnen zu laben und sich auf zu pumpen, auch das ist menschlich. Der Deutschlehrer, um im Bild zu bleiben hat jedoch den Vorteil seine eigene Leistung vielleicht an den Zensuren der Schüler reflektieren zu können. Diesen Indikator hat ein spiritueller Lehrer jedoch nicht. Er kann nicht abschätzen in wie weit sein vermitteltes Wissen an seine Schüler in welcher Form und Intensität auch immer Früchte getragen haben oder tragen werden. Und genau dies macht auch deutlich dass auch ein spiritueller Lehrer dem eigenen Ego und Erwartungshaltungen unterliegt, nämlich vielleicht den Schüler weiter zu bringen oder auch für seine Leistungen vom Schüler geliebt zu werden. Nimmt der Schüler die vermittelten Inhalte jedoch nicht ausreichend auf und macht dem entsprechend zu viele Fehler in der fragt sich auch ein spiritueller Lehrer endsprechend seinen Erwartungshaltungen den Schüler vielleicht weiter bringen zu wollen (was auch immer das ist, vielleicht weniger Fehler zu machen ? oder eine bestimmte Haltung einzunehmen ?) Was ist denn also ein spiritueller Lehrer ? Vielleicht jemanden der sich nicht als solchen bezeichnet. Vielleicht jemand der einfach nur offen mit Menschen ins Gespräch kommt ohne die Absicht einen bestimmten Inhalt vermitteln zu wollen jedoch darauf vertraut, einem anderen etwas mitgeben zu können wenn dieser wirklich bereit dazu bist ( bewusst oder unbewusst). Vielleicht jemand der sich seiner eigenen Unvollkommenheit so sehr bewusst ist dass es ihm durch gespiegelte Reaktionen von seinen Gegenüber nicht verwundert. Vielleicht jemand der weiß das die größten Erfahrungen dann gemacht werden, wenn man eben nicht vollkommen in seiner Mitte verweilt. Lieber Matthias, Danke für diesen Block. Du hast mich damit sehr berührt und ich konnte durch diese empfundene Berührung wieder eine Erfahrung machen. Insofern warst du für mich ob gewollt oder nicht in diesem Moment wohl ein Lehrer, vielen Dank dafür. Ich glaube Lehrer und Schüler gibt es nicht wirklich in der so genannten spirituellen in Sicht. Ich glaube es gibt sie immer dann wenn sich zwei offene Menschen gegenseitig berühren können. Dann ist jeder beides, ohne sich selbst oder von einem anderen dazu erklärt worden zu sein.

    1. Author

      Lieber Stefan,

      danke dir für deine berührenden Zeilen. Ich habe mir ehrlich gedacht, du solltest hier am Blog schreiben 😉 Du hast meine Reflexion der letzten Zeit so auf den Punkt gebracht und dafür danke ich dir. Das was du beschreibst, ist auch genau das, was ich zur Zeit von Herzen gerne tue. Ich versuche achtsam durch die Welt zu gehen und dann und wann kommt es zu berührenden Momenten mit Mitmenschen. Ich empfinde diese dann als ein wahres Geschenk, würdevoll, bereichernd und heilsam – für alle Beteiligten. Es ist niemals so, dass der Strom hier nur in eine Richtung fließt. Es ist genau das was du schreibst: Begegnung und Berührung. Aufgefallen ist mir, dass ich im Gegensatz zu früher viel vorsichtiger geworden bin, wann ich mit wem über was spreche. Die anfängliche Euphorie, die keine Grenzen kannte bekam zwei neue Tanzpartner: Unterscheidungskraft und Achtsamkeit. Wir werden sehen, auf welche Weise der Weg weitergeht und was sich dabei noch alles offenbart.
      Danke dir von ganzem Herzen,
      Matthias

  5. Lieber Matthias, Du hast nur versprochen wahrhaftig zu bleiben und so bist Du und das ist sehr schön! Als Mutter von vier Kindern wurden mir auch, auf anderen Art, menschliche Leben anvertraut und ich habe als Kanal für die Liebe, für die Weisheit gewirkt. So denke ich dass auch ein spiritueller Lehrer ein Kanal ist: er gibt weiter was er empfängt aber die Ergebnisse davon sind schon nicht mehr in seiner Hand und kann meiner Meinung nach getrost die Verantwortung für die Folge Gott abgeben.

    Ich habe auch den Eindruck dass heutzutage auch “spirituelles ” konsumiert wird. Ich denke es liegt daran dass so viele Unruhe herrscht und das einfaches sich zurückziehen und in der Stille sitzen und auf das eigene Herz zu hören ist für viele Menschen unerträglich; sie müssen immer in Bewegung bleiben. Aber wie Du schön sagtest, wir sind alle auf den gleichen Weg unterwegs…

    Danke für Deine Impulse und bleib wahrhaftig wie Du bist!

    Maria Luisa

  6. Lieber Matthias, sei nicht so streng zu dir! Ich denke, dass du für mich ein guter Lehrer warst, denn ich habe deine Freundschaft nie erfahren, du warst immer Lehrer und ich war eine auch dir gegenüber kritische Schülerin. Du hast mich gelehrt, dass ich meinen Lehrer in Form eines inneren Gurus in mir trage und Gott und dem Leben vertrauen kann und das war ein wahrliches Meisterwerk, das du vollbracht hast. DANKE! Viele deiner Worte leben noch in mir, sie sind verinnerlicht, so wie auch dieser Satz über den Sinn des Lebens: “deine Erfüllung kann sein, dass du z.B. an einer Tankstelle jemandem begegnest, ihm hilfst oder einfach nur ein Lächeln schenkst…” Seither schenke ich vielen ein Lächeln und gebe, wo ich mit Liebe geben kann.
    Du hast mir Erfahrungen nähergebracht, die ich weiter pflege, mich bereichern und mein spirituelles Wachstum fördern, wie zum Beispiel Schweigeretreats und Meditation.
    Ob oder wie du etwas weitergeben möchtest, entsteht in dir, gib ihm Zeit…
    Ich warte auch noch immer darauf, dass mich eine Klangschale finden wird…

    Ich wünsche dir alles Gute und viele schöne Begegnungen!

    PS:Einen Punkt vermisse ich dennoch, die gemeinsamen Reiki Treffs und überhaupt Reiki an sich versanden ein wenig.

    1. Author

      Liebe Sandra,
      danke dir für deine herzlichen Zeilen. Es war eine wahre Freude diese zu lesen. Danke dir dass du die Botschaft genau so aufgenommen hast, wie diese immer gemeint war: die wahre Größe und Schönheit in einem selbst zu entdecken. Danke dir,
      von Herzen,
      Matthias

  7. Hallo Matthias,
    Du warst und bist ein guter Lehrer,kritisch zu sein gehört dazu.Ich habe dich nie persönlich getroffen
    und doch bist du dagewesen,wenn ich Probleme hatte.Es waren deine Worte die Ausstrahlung eines
    reinen Herzen,sie wirkten nach obwohl du die Heimat verlassen hattest.
    Es wäre schön dich in diesem Bereich wiederzufinden,er ist und bleibt dein Weg.Nur so ein Gefühl…
    Herzlichen Gruß
    Gerti

    1. Author

      Liebe Gertrude, danke dir für deine Zeilen. So wie du denke ich, dass es wichtig ist, sich immer wieder zu hinterfragen. Zu viele seltsame Beweggründe verschwinden sonst unentdeckt unter dem Mäntelchen der eigenen Selbstgefälligkeit. Danke ebenso für deine Wahrnehmung. Dass es mein Weg ist, dessen bin ich mir sicher. Die Frage die offen bleibt ist, ob und auf welche Weise dieser öffentlich Ausdruck findet…
      Herzliche Grüße,
      Matthias

  8. Lieber Matthias,
    Wenn ich dich richtig verstanden habe hinterfragst du den Sinn dahinter, warum du Spiritueller Lehrer warst/bis. Aber warum? Natürlich kann man Erfahrungen nicht weiter geben, die macht jeder auf seine Weise und erlebt jeder auf seine Weise. Aber ich war sehr froh dass ich damals mit meiner Schwester zu dir kommen durfte. Es ging uns damals wirklich nicht gut. Ich weiß noch genau wie ich das erste Mal deine Videos sah und sie gaben mir Hoffnung, dass es da doch noch mehr gibt. Die Zeit die wir bei dir in Kärten verbracht haben bereue ich keine Sekunde auch die Schweigeretreats waren wunderbar. Wir durften dadurch auch wunderbare Menschen kennen lernen. Man braucht immer wieder mal jemandem dem man vertrauen kann der einem einen Stups am Weg gibt, damit man aufstehen und weiter gehen kann. Also ich war sehr froh das ich dich kennen lernen durfte, du hast mein Leben bereichert. Natürlich ist mir bewusst dass ich meinen Weg selber gehen muss und meine Erfahrungen selber machen muss. Ich finde es aber auch sehr schön das du einfach normal arbeiten gehst, das zeigt auch wieder auf das man Gott in sich trägt egal was man macht. Ich bin sehr davon überzeugt das du einen Weg finden wirst wie du deine Frage löst. Aber ich wollte nur noch mal sagen, das es wunder bar war was du gemacht hast und niemand ist perfekt wir sind alle am Weg, und ich danke dir das du mich damals ein Stück begleitet hast.

    Liebe Grüße,

    Silvia

    1. Author

      Liebe Silvia,
      vielen lieben Dank für deine Gedanken und dein Herz in diesen Zeilen. Sie haben mich berührt und es freut mich wirklich, dass du deine Erfahrung mit mir als so positiv empfindest. Vor allem aber ist es schön zu sehen, dass du das für dich Wesentliche in den Begegnungen gefunden hast. Und genau darum ging es und geht es letztendlich: zu erkennen und zu wachsen.
      Ich freue mich wirklich nun auf diese Art wieder mit dir in Verbindung zu sein,
      herzliche Grüße aus Kärnten,
      Matthias

  9. Hallo Matthias,

    ein sehr interessanter Artikel. Danke dafür.

    Dazu habe ich die folgende Geschichte gefunden, die ich schon vor Jahrzehnten mal irgendwo gelesen habe:

    Ein Mönch hatte überall nach Erleuchtung gesucht, aber nirgends eine Antwort gefunden, bis er eines Tages einen alten Mann langsam einen Bergfpad herabsteigen sah, der einen schweren Sack auf der Schulter trug.

    Der Mönch wußte augenblicklich, daß dieser alte Mann das Geheimnis kannte, nach dem er so viele Jahre verzweifelt gesucht hatte. »Alter, sage mir bitte: Was ist Erleuchtung?«

    Der alte Mann sah ihn lächelnd an, dann ließ er seine schwere Last von der Schulter gleiten und richtete sich auf. »Ja, ich sehe!« rief der Mönch. Meinen ewigen Dank! Aber bitte erlaube mir noch eine Frage: Was kommt nach der Erleuchtung?

    Abermals lächelte der Mann, bückte sich und hob seinen schweren Sack wieder auf.
    Er legte ihn sich auf die Schulter, rückte die Last zurecht und ging seines Weges.

    Mein auf (mich gemünztes) persönliches Resümee: Man kann so spirituell sein wie man will- der Müll muss trotzdem an die Straße gestellt werden, das Gras muss weiterhin gemäht werden. 😉

    1. Author

      Lieber Achim,
      vielen herzlichen Dank für deine Zeilen, die ich genussvoll gelesen habe… 🙂 Danke für diese wirklich inspirierende Parabel!
      ich gehe mal den Müll hinaustragen,
      Matthias

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