Matthias Exl von Hinten mit Rucksack am Jakobsweg

Zeit für eine gemeinsame Reflexion? Online Treffen

In Allgemein, Gesundheit für die Seele by Matthias A. Exl4 Kommentare

Heute ist es an der Zeit, mich bei euch zu bedanken. Außerdem möchte ich euch von einer im letzten Monat gereiften Idee berichten, wie ich mir ein gemeinsames Reflektieren in der Zukunft vorstellen kann.

Als ich in meinem letzten Beitrag über die Frage der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit meiner Arbeit bzw. die Vermittlung von Selbstfindungsthematiken reflektierte, war mir nicht bewusst, wie viele Menschen dies bewegen würde. Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen, die so viele wertvolle Kommentare und Emails geschrieben haben, herzlich bedanken.

Kreis des ZenIch habe nun weiter darüber nachgedacht und war mit einigen Lesern direkt in Kontakt. Durch euer Feedback reifte in mir das Bewusstsein, dass ein ehrlicher Austausch unter Menschen, die sich für Selbstreflexion und Selbstfindung interessieren, sehr dienlich sein kann. Ich möchte mich in diesem Bereich bewusst zurückhaltend bzw. vorsichtig an die Thematik heranwagen. Aus diesem Grund habe ich hier am Blog eine neue Abonnenten Liste, die ich "Reflexionskreis" nenne, eingerichtet. Die Idee ist, dass ich, sobald die Zeit dafür reif ist, eine Einladung zu einem Online Treffen verschicken möchte. Mir schwebt vorerst ein geschützter privater Online Rahmen (Video Konferenz) vor, wo wir etwaige Fragen behandeln können. Interessant wäre hierbei sicherlich, wie es euch in den letzten Jahren gegangen ist und was ihr für Erfahrungen mitgenommen habt. Persönlich würde ich über die Fragen rund um das Thema "Veränderung" sprechen, da ich hier viel Erfahrung sammeln durfte.

Wie definiere ich den Reflexionskreis?

Das spirituelle Konsumdenken hat in den letzten Jahren zugenommen. Der Esoterikmarkt ist überflutet mit Lebensratgebern und Coaches, die ein besseres Leben durch Schnellseminare versprechen. Mir ist bewusst geworden, selbst Teil jenes Systems geworden zu sein und versuche nun, einen Kontrapunkt zu setzen. Im Reflexionskreis geht es um einen ehrlichen Austausch unter Menschen, die ihre Erfahrungen, Erkenntnisse und Fragen am spirituellen Weg miteinander teilen wollen. Weder bieten wir schnelle Lösungen für Lebensprobleme noch Dogmen, die befolgt werden müssen. Wir stellen gemeinsam die Frage: Wo bin ich wirklich angelangt, auf meinem persönlichen Weg? Und welchen Rat kann ich meinen Mitmenschen geben.

Warum ich eine neue Liste dafür einrichte, ist einfach erklärt: weder möchte ich meine alte Datenbank dafür heranziehen (es ist sehr viel Zeit vergangen), noch möchte ich alle Blog Abonnenten zwangsbeglücken. Auf diese Weise erreicht die Nachricht genau jene Menschen, die meine Beiträge tatsächlich lesen und die auch an der Thematik interessiert sind und den nächsten Schritt machen möchten. Ich bitte um Verständnis, dass ich nicht sagen kann, wann ich mich melden werde. Lassen wir uns einfach überraschen.

Auch interessant:  Bearbeitung von Gedankenformen - Erlaubnis zum Fühlen

Die Online-Veranstaltung wird kostenlos sein. Sollte die Gruppe in Zukunft wachsen, wird lediglich ein Unkostenbeitrag eingehoben. Um gleich im Vorfeld falschen Erwartungen entgegen zu wirken: bitte keine Zwangsbeglückung von Missionaren, Channels von aufgestiegenen Meistern und Engeln,  Erleuchteten mit Sendungsbewusstsein, etc.

Was ist zu tun? Nicht viel. Trage dich einfach im nachfolgenden Formular ein und bestätige danach das dir zugesendete Email. Wichtig: auch wenn du bereits Blog Abonnent bist, ist es bei Interesse notwendig, dich in diese zusätzliche Liste einzutragen.

Ich freue mich von dir zu hören,

herzliche Grüße,

Matthias

Graphische Unterschrift von Matthias Exl

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Matthias A. Exl, MBA arbeitete viele Jahre erfolgreich im Ausland in leitenden Positionen internationaler Konzerne. Es folgte eine Phase der Neuorientierung, in der sich Matthias die Frage stellte, ob Geld, Status und Macht tatsächlich glücklich machen können. Im Streben nach Werten und Sinn verlagerte Matthias seine Tätigkeit in den NPO Bereich. Matthias war Gründer der gemeinnützigen und mildtätigen Organisation Herzenssache®, Initiator des erfolgreichen Zauberwald Projekts und ist publizierter Autor (vgl. „Befreie dich selbst! Über die Kunst wahrhaftig zu leben“, 2008). Heute arbeitet Matthias als Spezialist für digitales Marketing, freier Journalist, bloggt auf https://befreie-dich-selbst.com über philosophische Themen und ist Gründer von Two Wings und Digicube.

Kommentare

  1. Hallo Matthias ,

    bist Du Buddhist?
    Ich gehe davon aus, wenn ich ueber die Hintergründe von Befreie Dich selbst nachdenke .

    Viele Gruesse
    Olaf

    Koeln

    1. Author

      Lieber Olaf,
      danke dir für deine Zeilen. Persönlich fühle ich mich keiner Religion zugehörig. Dies bedeutet nicht, dass ich Religionen nicht wertschätze. Im Gegenteil: ich liebe die Weisheiten des Buddhismus, fühle mich aber ebenso zu den Aussagen der islamischen Mystiker – den Sufis – hingezogen. Ebenso sehe ich viele wunderbare Dinge im neuen Testament der Christen und ich habe in Indien mit Freude hinduistische Rituale ausgeführt. Dies macht es für mich schwierig mich zu einer Lehrtradition zu bekennen… Wie Sathya Sai Baba einst sagte: es gibt nur eine Religion – die Religion der Liebe. Damit kann ich persönlich sehr gut. Ich möchte damit jedoch nicht sagen, dass dies der einzig richtige Weg ist, denn ich finde es ebenso sehr schön, wenn Menschen in einer Religion aufgehen…
      Herzliche Grüße,
      Matthias

  2. Lieber Mathias,

    Ich befasse mich seid 4 Jahren mit meiner Heilung der meiner Beziehung zu meiner Frau und der Heilung meiner Familie. Ich bleibe mit meiner Entwicklung aber in mir gefangen. Ich spüre die zwei Geister in mir. Das dunköe und das Licht. In wenig Momenten meiner Verbindung mit meinem Herzen erfreue ich mich wohl wahrer Liebe. Leider geht mir diese öfter schneller verloren als ich sie erhalte. Ich habe auch das Gefühl meine Heilerin hilft mir nicht mehr wirklich weiter ( was jedoch auch meinem eigenen verdrängenden Ego entsprungen sein kann) ich lese gespannt dein Buch und hoffe darauf den Punkt zu finden an dem ich lerne mich selbst zu lieben und auch die bewusste Liebe zu mir finden. Ich habe schon lange den Wunsch weiter in meiner Entwicklung zu komme bleibe aber immer wieder stecken. Du schreibst von “gesunden Heilern”. Ich habe vieler “Heiler” getroffen, die meisten haben mir nicht wirklich einen stabilen Weg meiner Heilung zeigen können. Die einen hatten Angst vor der Dunkelheit die anderen sehr stark mit der Dunkelheit verbunden.
    Mir ist bewusst das sich die Seele die Herrausforderung sucht und so bin ich dankbar nun in dir vielleicht einen Wegweiser zu finden der mir helfen kann mein wahres ich zu finden. Ich würde mich freuen mir dir in eine erfüllende Kommunikation treten zu dürfen. Frank

    1. Author

      Lieber Frank,
      vielen herzlichen Dank für deine Zeilen. Ich glaube, man sollte hier nicht zu streng mit sich selbst sein. Auch ich kenne dass Gefühl, in meiner Entwicklung in mir gefangen zu bleiben. Viele, die ehrliche Selbstreflexion betreiben kennen dieses Gefühl und es ist auch ein Schlüssel zur Demut. Der Demut, die uns zeigt, dass wir nicht allwissend sind und nicht auf alles eine Antwort haben. Heute meine ich, dass diese Erkenntnis ein Schlüssel zur Reduktion des eigenen Egos ist. Natürlich wäre es schön, dass ein Heiler selbst heil ist. Doch die Wahrheit ist: wer ist das schon? Vielleicht ist es einfach an der Zeit, dass deine eigene Weisheit stärker hervortritt und der Input von Außen gar nicht so wichtig ist.
      Wer sagt übrigens, dass die Dunkelheit schlecht ist? Es ist lediglich ein Pol von zweien, der für Balance im Universum sorgt und uns so die Möglichkeit gibt, uns für das Licht zu entscheiden…
      Denn es ist gerade die Angst vor der Dunkelheit, die diese am meisten nährt.
      Herzliche Grüße,
      Matthias

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