Ein Mann der mit ausgestreckten Armen in den Himmel schaut

Bitte sei ehrlich!

In Gesundheit für die Seele by Matthias A. Exl2 Kommentare

Bist du ein seelischer Hypochonder oder ein überheblicher Egozentriker? Oder bist du eher ein Schneeflockenmensch, der alles erspüren muss, bevor er in sein Schneckenhaus verschwindet? Es ist an der Zeit, ehrlich zu sein und dem Leben eine neue Richtung zu geben.

Ich erinnere mich noch gut an jene Tage, an denen Geld alles für mich war. Ich war jung und der Karrieredruck schien lediglich eine positive Form des Stresses zu sein. Es dauerte, bis ich meinen Seelenschmerz erkannte und mir klar wurde, dass ich mich verlaufen hatte. Die darauffolgende Zeit war geprägt von der Selbstfindungsthematik: Wer bin ich? Wieso tue ich, was ich tue? Was ist es, dass mich glücklich macht? Dies waren die Fragen, die mich beschäftigten.

Schneeflockenmenschen, seelische Hypochonder und überhebliche Egozentriker

Selbstfindung ist eine Münze mit zwei Seiten: Auch hier kann man sich, ohne es zu wissen, verlaufen. Viele, die sich auf diesen Weg begeben, vergessen, dass es nicht nur der Weg an sich ist, um den es geht. Selbstfindung bedeutet auch, dass es gut wäre, etwas tatsächlich zu finden! Was ich damit meine, ist: Selbstfindung an sich kann zum Selbstzweck werden: Schneeflockemenschen, die sofort beleidigt und von allem zutiefst berührt sind, verwenden Selbstfindung, um alles bis in das kleinste Detail zu ergründen und zu erspüren. Seelische Hypochonder suhlen sich in der Aufmerksamkeit ihrer spirituellen Lehrer. Überhebliche Egozentriker erkennen täglich selbstverliebt ihre spirituelle Überlegenheit neu.

Ehrliche Selbstreflexion

Was viele nur zu gerne vergessen, ist, dass es nur um eine einzige Frage geht: Wieso tue ich, was ich tue? Daraus entstehen wichtige Folgefragen: Wieso höre ich nicht heute damit auf? Wieso verändere ich mich nicht jetzt? Wieso schiebe ich notwendige Veränderung auf?

Wieso weichen wir diesen Fragen aus? Weil es einfacher ist, in Klausur zu meditieren als dem Partner zu sagen, dass man nicht mehr mit ihm zusammen sein will. Es ist einfacher, mit Kristallen das Wohnzimmer zu harmonisieren, als die Wurzel des Streits mit den Familienmitgliedern auszureißen. Es ist viel leichter, einmal im Monat sich energetisch zu betätigen anstatt energisch das eigene Leben nachhaltig zu verändern.

Bitte wisse, dass auch ich den Schatten am Pfad lange genug gefolgt bin. Es erforderte Mut, zu wahrer Veränderung ja zu sagen. Es erforderte Duldsamkeit, die Konsequenzen zu ertragen. Doch im Nachhinein betrachtet kann ich nur eines sagen: Ehrlichkeit ist die beste Entscheidung, die man treffen kann. Mut ist der beste Begleiter. Freude und Dankbarkeit lassen die Beschwerden der Seele verschwinden.

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Ich freue mich über deine Gedanken!

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Graphische Unterschrift von Matthias Exl

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Kommentare

  1. Nach dieser 3er Aufteilung bin ich ein Schneeflockenmensch, der schubweise zum Egozentrisch wird und im Nachhinein diese Schübe dann bereut. Was den dritten Typ betrifft: Stehe ich im Fokus der Aufmerksamkeit, blockiere ich ab, es ist mir sehr unangenehm.

    1. Author

      Liebe Nora, danke dir für die ehrlichen Zeilen. Es gibt natürlich noch viele Spielarten des Ichs, die drei waren nur als Beispiel gedacht. Auch in mir lebt Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Aber genau darum geht es – zu erkennen, zu lernen, ja zu sagen zur Veränderung und neue Wege zu gehen… Herzliche Grüße, Matthias

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