Anonymer Benutzer fragte vor 3 Monaten

Hast du nun 2013,dein Ziel erreicht und 450000 Exemplare verkauft und auch zum wolle der Menschheit gespendet. Ich finde dein Buch ist eine Offenbarung, es hilft mir immer in jede noch so schwierige Situation im Leben.  Danke dafür. LG

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Matthias A. Exl Mitarbeiter antwortete vor 3 Monaten

Vielen lieben Dank für deine Nachricht und das liebe Feedback. Nein, das Ziel wurde nicht erreicht 😉 und dies war auch gut so. Wieso? Ich hatte noch vor Ablauf der Frist einer Zeitung dazu ein Interview gegeben. Ich kopiere es mal hierher.  Worum geht es im Experiment? Das Experiment wurde im Buch „Befreie dich selbst! Über die Kunst, wahrhaftig zu leben“, meinem spirituellen Lebensratgeber, veröffentlicht. Darin hatte ich verlautbart, dass bis zum Jahr 2013 450.000 Exemplare des Buches verkauft sein würden. Dadurch sollte sich das Buch selbst beweisen – denn wir seien Schöpfer unserer eigenen Realität. Wäre das das Ziel erreicht worden, wären 100.000 Euro in wohltätige Organisationen geflossen.
Nachfolgend findest du ein Interview, dass ich vor einigen Jahren vor Ablauf der Frist einer Zeitung gegeben habe.
*** Interview Anfang ***
Ist dies nicht einfach eine Marketingstrategie, um Geld zu verdienen? 
Um diese Frage zu beantworten, ist es wichtig zu verstehen, wie „Das Experiment“ entstanden ist und wie meine persönliche Lebenssituation aussieht. Ich lebe an einem wunderbaren Ort im sehr schönen Kärnten und bin glücklich – ohne den Druck finanzieller Belastungen, wie ihn viele Menschen (noch) erleben. Meine persönlichen Bedürfnisse sind sehr gering, meine Ressourcen, vor allem Zeit und Geld, widmen ich voll und ganz meiner Bestimmung – anderen Menschen zu helfen. Mein Leben würde weder anders aussehen, wenn ich mehr Geld zur Verfügung hätte, noch würde es etwas an meinem emotionalen Zustand ändern. Wäre mir ein großes Einkommen noch wichtig, säße ich noch immer im Vorstand irgendwelcher Konzerne und würde sicherlich kein Buch schreiben… weder mit Experiment, noch ohne. Auch die Rechnung „450.000 Bücher mal Verkaufspreis“ ist natürlich falsch. Dem Autor bleibt bei jedem Buch nur ein Bruchteil des Verkaufspreises.  Wenn man dies weiß, stellt sich die Frage, wieso ich überhaupt das Experiment veröffentlicht habe: Das Buch wurde täglich in der Zeit von ca. 04:00 Uhr bis 07:00 Uhr „diktiert“. Nein, ich sehe mich nicht als Medium oder Channel. Vielmehr ist mir in dieser Zeit das inspirierte Schreiben möglich möglich. Nachdem das Buch fertiggestellt war und sich schon in der Vorbereitung zum Druck befand, wurde mir noch „Das Experiment“ diktiert. Wichtig, es wurde mir die Natur des Experiments, die Anzahl der Bücher und die Jahreszahl diktiert – nicht jedoch der Sinn! Der Sinn, dass sich das Buch damit selbst beweisen solle, stammt von „mir“ und wurde nicht diktiert. Es war meine persönliche Interpretation des Geschriebenen. Zuerst wollte ich „Das Experiment“ nicht veröffentlichen, da ich mich damit unwohl fühlte. Doch Gespräche mit meinem Verleger, der als erste Reaktion ebenso Widerstand verspürte und mir danach die Entscheidung überließ, führten letztendlich dazu, dass ich mich gegen eine „Zensur“ entschied und „Das Experiment“ veröffentlichte.
Wenn es nicht um das Geld geht, was soll der Sinn des Experiments sein? Gerade bei einem spirituellen Lebensratgeber?
Sehr lange habe ich den Sinn selbst nicht verstanden. Ich hatte keinerlei Ahnung, was jene Zeilen bewirken sollten oder wie sie dienen sollten. Meine Interpretation, dass es um einen Beweis für die Erreichbarkeit von Zielen gehen würde, war vollkommen falsch. Heute weiß ich, dass „Das Experiment“ in erster Linie eine Prüfung für mich selbst darstellt.
Eine Prüfung? Welcher Art?
Stellen Sie sich vor, Sie lebten mein Leben. Sie leben glücklich, dürften in einem sehr schönen Haus am Rande eines Berges, das Tal überblickend, ohne Druck jeglicher Art ihrem Herzensruf folgen. Sie lebten fast wunschlos und freuten sich auf die Aufgaben, die Ihnen das Universum stellt. Es ist durch die Arbeit mit zahlreichen Menschen, denen Sie helfen dürfen, ein intensives, aber seelisch ruhiges Leben. Und nun kommt „Das Experiment“. Sie denken darüber nach, wie Sie dieses Ziel je erreichen sollen, wo es doch so unrealistisch scheint. Sie erhalten Anfragen und spüren die Resonanzen von Journalisten und Lesern. Sie beginnen, schlechter zu schlafen und auf einmal ist da dieses Gefühl, von dem Sie sich schon lange Zeit befreit gedacht hatten: Sorgen! Das „Wie“ und „Warum“ stand in dieser Phase für mich sehr im Vordergrund. Im Buch beschreibe ich die Techniken zur Auflösung unterbewusster Ängste und Zweifel. Durch „Das Experiment“ wurde mir persönlich aufgezeigt, welch starke Resonanzen ICH selbst noch hatte. Diese waren mir bis zu jenem Zeitpunkt nicht klar. Ich war wie ein Vogel, der sich selbst das Kuckucksei in das Nest gelegt hatte…
Welche Art von Resonanz war das?
Nach und nach wurde mir klar, wie sehr mich „Das Experiment“ belastete.  Ich verstand, dass mir ganz offensichtlich die Außenwirkung, die Meinung anderer Menschen noch immer wichtig war. Wäre mir die Meinung anderer nicht wichtig gewesen, hätte mich der mögliche Ausgang des Experiments nicht belasten können. Doch er belastete mich. Mit jedem Tag, mit jeder Anfrage, mit jedem Buch, dass ich in einer Auslage sah, wurde ich daran erinnert. Ich hatte keinerlei Chance, mich dem Experiment zu entziehen. Ich habe es versucht, so wie wir alle dies tun, wenn eine unangenehme Aufgabe auf uns wartet. 
Was taten Sie dann?
Ich habe mich intensiv mit meiner „Versagens Angst“, mit meiner offensichtlich noch Ego-zentrierten Sorge um Resultate auseinandergesetzt. Ich habe mit den von mir im Buch beschriebenen Methoden und der Arbeit von Phyllis Krystal an mir gearbeitet, die noch vorhandenen Ängste, Sorgen und Zweifel in mir zu erlösen, um wieder in die Ruhe zu finden.
Wie geht es Ihnen heute?
Danke, es geht mir sehr gut. Das mit dem Experiment verbundene unterbewusste Thema durfte ich erlösen. Mir wurde genau dadurch der Sinn des Experimentes klar: Es ging und geht um eine nicht von mir wegschiebbare Überprüfung meines eigenen Seins. Die Erfahrungen, die ich durch das Experiment gemacht habe und tagtäglich mache, könnten mittlerweile ein Buch füllen.
Wie geht es mit „Dem Experiment“ nun weiter? Mir ist klargeworden, dass es hierbei nicht um den Ausgang des Experiments, also das Ziel des Weges, sondern vielmehr um den Weg selbst geht. Gott hat mir bisher den Ausgang nicht erklärt, was verständlich ist, denn dann würde auch meine persönliche Lernkurve nicht stattfinden. Jedoch habe ich einen Zustand erreicht, in welchem mir der Ausgang vollkommen gleichgültig geworden ist. Sowohl scheinbaren Erfolg als auch scheinbaren Misserfolg werde ich mit der gleichen Ruhe annehmen. Denn genau jene Ruhe und das Glück zu leben ist das eigentliche Ziel, unabhängig sein von äußeren Umständen. Und interessanterweise hat sich das Buch durch das Erreichen jener inneren Ruhe letztendlich wirklich selbst bewiesen. Nur auf eine ganz andere Art, als ich ursprünglich angenommen hatte.
*** Interview Ende ***
Herzliche Grüße,
Matthias

Katja Sastawa antwortete vor 3 Monaten

Hallo Matthias, 
Ich habe vor 2 Tagen dein Buch zu Ende gelesen. Dieses Buch ist der Hammer, noch nie wurde ich so inspiriert. 
Fleißig habe ich nun meine Hausaufgaben herausgearbeitet und gestern meine ersten 6 Gebete gesprochen. Wobei ich sagen muss, dass ich von 9 die 6 wichtigsten herausfiltern musste , was gar nicht so leicht war. 😉
Als ich gestern nun das erste mal meine Gebete gesprochen habe, habe ich unglaubliches dabei empfunden. Es wurde mir sehr warm dabei und ich hatte das Gefühl das der ganze Oberkörper vom herzen her zum brodeln und kribbeln begann. Ist das denn ein gutes Zeichen?
Am nächsten morgen gleich , merkte ich das etwas anders war als sonst. Wobei zum Nachmittag hin, das Unterbewusstsein fleißig versuchte gegen zu steuern, doch ich lies mich davon nicht beeindrucken. Vielleicht kannst du mir noch den ein oder anderen Tip geben, um die Gebete zu intensivieren. Ich meine vielleicht Kerzen oder Meditationsmusik oder sowas. 
Oder zu welcher Tageszeit sind Gebete am Intensivsten  ( Morgens oder Abends), und ist es Okay danach zu Meditieren?
Ich sage schonmal DANKE das es dich gibt und Danke von ganzen Herzen meine Engel die mich zu diesem Buch und dir geführt haben. 🙂
Liebe Grüße Katja

Matthias A. Exl Mitarbeiter antwortete vor 3 Monaten

Liebe Katja,
vielen lieben Dank für deine Zeilen. Ja, die Affirmationen wirken stark auf das Unterbewusstsein. Alles, was im nächsten Monat geschieht - bewerte und beurteile es nicht. Es sind Wellen, die einmal so und einmal so schwingen. Was folgt ist die stille See. Selbstverständlich kannst du die Arbeit an dir positiv beeinflussen. Je mehr du dich darauf einlässt und ein für dich passendes Umfeld schaffst desto besser. Wenn du dies nicht tust, funktioniert es aber auch. Wichtig ist lediglich, dass du die Übung machst. Es ist nicht so sehr die Frage der Tageszeit, sondern dass du die Wiederholungsintervalle ein hältst. Dies bedeutet: der Abstand zwischen dem Wiederholen sollte nicht länger als 12 Stunden sein. Wenn dir das Buch gefällt, würde ich mich über eine Rezension auf Amazon sehr freuen.
Herzliche Grüße,
Matthias